Kryptowährung Absturz – Das Ende der Revolution?

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Während Kryptowährungen Mitte 2017 in aller Munde waren und bereits also eine Revolution in mehreren Bereichen genannt wurden, sinkt die Aufmerksamkeit für diese stetig. Entsprechend stürzten auch die Kurse der virtuellen Währungen ab. Der Bitcoin Kryptowährung Absturz erreichte auch andere und zog die Kurse stark nach unten. Aktuell ist der Bitcoin nur noch ein Drittel so viel wert als von seinem hoch Ende 2017. Nimmt die Kryptowährung Revolution bereits ein Ende, bevor sie begonnen hat?

Aufmerksamkeit sinkt?

Häufig wird der Kurs direkt als Anhaltspunkt für die Akzeptanz für die Kryptowährung gesehen. Doch ist der Kurspreis tatsächlich ein passender Indikator? Im Folgenden zwei Grafiken, die man ins Verhältnis setzen sollte:

Preis pro Bitcoin in USD Quelle: blockchain.com
Bitcoin Transaktionen pro Tag Quelle: blockchain.com

Diese Grafiken zeigen sehr deutlich, dass zwischen dem Preis pro Bitcoin und Transaktionen nicht zwingend eine Abhängigkeit besteht. Sonst hätten wir beim Bitcoin bereits 2016 ähnlich hohe Preise wie heute gesehen. Und die Transaktionen, sind immer noch der beste Indikator für Akzeptanz am Markt. Man sieht jedoch ebenso, dass der Trend klar nach oben verläuft. Ja, der Bitcoin Kryptowährung Absturz ist nahezu gleichzeitig mit den sinkenden Transaktionen eingetroffen. Ich sehe dabei jedoch keinen relevanten Zusammenhang, denn sonst hätten wir bereits einen langsameren Preisanstieg Ende 2017, statt einer “Kursexplosion”, gesehen.

Langsam steigende Akzeptanz

Sieht man sich die Transaktionen von Bitcoin an, vergisst man schnell eine andere wichtige Sache: Die Anzahl an Kryptowährungen. Während 2012 – 2015 noch relativ wenige virtuelle Währungen am Markt waren, sind es 2018 bereits unzählige. Die größten davon erfahren alle ein beachtliches Handelsvolumen. Betrachtet man nun nicht nur die Bitcoin Transaktionen sondern die Gesamtheit an Kryptotransaktionen, ist sie trotz der Schwäche der letzten Monate, trotzdem steigend. Vor allem Ethereum und Ripple mit über 500 Millionen täglichen Transaktionen beeindrucken.

Parallelen Jahrtausendwende

Man kann es nicht abstreiten: Die Anzahl an Parallelen zur Jahrtausendwende und der Internetblase sind bedenklich. Sogar im “gründungsfaulen” Deutschland gibt es eine beachtliche Anzahl an Blockchain Start-Ups.

Infografik: 120 Blockchain-Startups in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Alle, die mit ICO gekennzeichnet sind, haben also eine eigene Kryptowährung. Beim Kryptowährung Absturz 2018 sind die meisten unter die Räder gekommen. Zumindest kursmäßig. Transaktionsmäßig besteht ein Trend nach oben. Genau wie bei der Jahrtausendwende einige Internetunternehmen ihre Sinnhaftigkeit erst beweisen mussten, so sieht es aktuell auch in der Kryptowährungsszene aus. Nimmt man nun noch das Investitionskapital hinzu, lässt sich ein klarer Trend feststellen: Es fließen massive Summen in kleine Blockchain Start Ups.

Infografik: Blockchain bei Investoren immer beliebter | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Kryptowährung Absturz und Erhebung?

Ähnlich wie die Internetblase, musste wohl auch die Kryptoblase platzen. Das Internet erhob sich ebenso nach viel Skepsis und einem erheblichen Börsencrash zu einer der wichtigsten Technologien unserer Zeit. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Kryptowährung ebenso Jahre brauchen wird, aber langsam aber sicher in den Märkt drängen wird. Bargeld wird aussterben. Dies gilt mittelfristig als sicher. Es braucht Alternativen. Kryptowährungen bieten eine. Der Kapitalfluss zeigt ebenso in diese Richtung…

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Dennis

Mit einem auf und ab musste man in der Vergangenheit ja immer wieder rechnen. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, wie es in diesem Bereich weitergeht und werde das Thema daher auch weiterhin mit Interesse verfolgen (https://www.finanznachrichten.de/)

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