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Vielleicht ein etwas reißerischer Titel, der aber so aus dem Mund vom Amazon Chef Jeff Bezos stammt. So warnte er letzte Woche vor der Amazon Pleite die unvermeidbar wäre. Die Worte des reichsten Mannes der Welt erscheinen etwas verwirrend. Das Geschäft läuft hervorragend und man verzeichnet einen Rekord nach dem anderen. Doch trotzdem bescheinigt Bezos Amazon nur eine Lebenserwartung von ungefähr 30 Jahren. Zur Erinnerung: Der Konzern besteht seit 1994. So gesehen würde die Zeit um 2024 bereits ablaufen.

 

Amazon und was kommt dann?

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Dass die Amazon Pleite bevorsteht, kann sich in Kombination mit den sehr guten Geschäftszahlen wohl niemand vorstellen. Bezos appelliert weiterhin an einer absoluten Orientierung am Kunden. Doch was meint Bezos mit dieser Aussage, dass die Zeit vom Onlinehändler ausläuft?

Das Szenario, dass der Konzern durch geschäftliche Schwierigkeiten untergeht, erscheint sehr unwahrscheinlich. Vor allem in den nächsten 6 Jahren. Ein eher wahrscheinliches Szenario wäre eine bereits viel angesprochene Zerschlagung aufgrund zu großer Marktmacht. Sowohl vom amerikanischen Präsidenten als auch von europäischen Vertretern werden die Stimmen lauter den Konzern zu zerschlagen. Denn neben den gut laufenden bekannten Onlinehandel, hat der Konzern viele weitere erfolgreiche Geschäftsfelder. Vor allem den Cloudservice. Die Aussage des amerikanischen Präsidenten dazu kann man bei der FAZ nachlesen.

Zerschlagung seitens den USA?

Eine Amazon Pleite durch die Zerschlagung durch seitens den USA erscheint völlig wirr. Welche Interesse sollte man daran haben einen der mächtigsten Konzerne im eigenen Land zu schädigen? Lediglich die Pleiten von Einzelhändlern, wie Sears, die Arbeitsplätze kosten sprechen dafür. Amazon besetzt immerhin fast 50 % des amerikanischen Internethandels.

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Trotzdem erscheint dieses Szenario das Wahrscheinlichste zu sein und möglicherweise hat Bezos auf derartiges Szenario hingewiesen. Es wäre wohl das Einzige was den Konzern innerhalb der nächsten Jahre gefährlich werden könnte. Das größte Risiko liegt also im Willen der Politik. Andere Szenarien erscheinen aktuell nicht realistisch. Würde es so weit kommen wären vermutlich auch Facebook und Alphabet (Google) von diesem Rundumschlag betroffen. Aktuell kann man jedoch nur mutmaßen.

Amazon Pleite

Pakete über Pakete. Der Umsatz vom Onlinehandel steigt weiter rasant an.

 

Amazon Pleite durch Zerschlagung gerechtfertigt?

Doch wäre ein derartiges Szenario gerechtfertigt? Hat sich der Konzern zu einem wettbewerbsschädigenden Monopol entwickelt? Die Antwort auf diese Frage ist Ihnen überlassen. Einen Eindruck davon bietet visualcapitalist.com mit folgender Grafik:

Courtesy of: Visual Capitalist

 

Hier eine Aktienanalyse zu Amazon eines Nutzers.

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