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  • Permanent monatliche Dividenden.
  • Die Dividende sollte gut vom Gewinn abgedeckt sein.
  • Geschäftsmodell sollte stabil sein.
  • Verschuldung im guten Verhältnis zum Eigenkapital.
  • Dividendenrendite über 3 Prozent.

 

Warum monatliche Ausschüttungen?

Dividende gut, alles gut, heißt es in den typischen Börsenweisheiten. Doch noch besser wird es, wenn Unternehmen monatlich Dividenden ausschütten. Eine monatliche Dividende hat einige Vorteile. So motiviert diese ungemein und man kann vom maximalen Zinseszins bei der Wiederanlage profitieren. Nicht umsonst sind die Aktien der wenigen monatlich ausschüttenden Unternehmen begehrt. Doch damit sich die Unternehmen die monatliche Dividende leisten können, sollte das Geschäftsmodell wenig zyklisch sein und konstanten Cashflow generieren. Wer in monatliche Ausschütter investieren will, muss sein Blick in die USA werfen. Denn dort finden sich einige Konzerne auf die seit Jahrzehnten Verlass ist. Auch fundamental sind diese auf stabilen Beinen.

 

Monatliche Dividende

Eine jährliche Dividende ist schon was tolles, aber eine monatliche Dividende ist noch um einiges besser.

 

Welche Unternehmen eine monatliche Dividende bieten

Bei folgender Liste orientierte ich mich vor allem an den zu Beginn genannten Punkten. Eine monatliche Dividende ist nur solange gut, wie sie auch problemlos gezahlt werden kann. Immerhin fließen den Unternehmen somit hohe Summen an Kapital ab. Deshalb sind Konzerne mit relativ stabilen Einnahmen, wie Immobilienkonzerne oder Energiekonzerne, in Sachen monatliche Dividenden besonders attraktiv. Aber nun eine Übersicht zu spannenden Unternehmen:

Aktie / UnternehmenS&P RatingBrancheungefähre Dividendenrendite (jährlich)Erwartungshaltung bezüglich Cashflow
LTC Properties REITBBBImmobilien4,6%Steigend (ca. 4%)
Pembina PipelineBBBEnergie5,1%Stark steigend (ca. 7%)
Dream Global REITBaa2Immobilien5,6%Leicht steigend (ca. 2,5%)
Main Street CapitalBBBFinanz6,2%Leicht steigend (ca. 2,5%)
Realty Income REITA-Immobilien3,5%Steigend (4,9%)

Alle diese fünf Unternehmen können auf eine gute Dividendenhistorie zurückblicken und haben anständige Schuldensituationen. Der wohl bekannteste monatliche Dividendenzahler überhaupt, Realty Income REIT, konnte dieses Jahr erneut Boden gut machen. Deshalb auch die relativ niedrige Dividendenrendite. Durch die anhaltend niedrigen Zinsen profitieren die Immobilienkonzerne überproportional und es gibt weiteren Rückenwind.

 

Anhaltender Rückenwind

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Einerseits profitieren die Unternehmen von anhaltenden niedrigen Zinsen und zusätzlich sind die meisten oben genannten Unternehmen ausschließlich in den USA unterwegs. Dank der massiven Steuersenkung konnten die Unternehmen zuletzt einen Gewinnsprung verbuchen. Auch vom Handelskrieg werden sie nur wenig tangiert. Durch die anhaltend stabilen Einnahmen der Immobilienbranche bieten sie sich besonders gut für das Modell monatliche Dividende an.

Zusätzlich haben die Kursverläufe der Dividendenzahler eine hohe Korrelation zur Zinsentwicklung. Werden niedrige Zinsen erwartet, flüchten viele Anleger in alternative Investments wie diese Unternehmen um ihre Rendite zu kassieren. Die Kurse reagieren entsprechend. Das führte in letzter Zeit bei den Immobilienkonzernen gleich zu doppelt guter Kursentwicklung. Es ist abzuwägen ob eine Dividendenrendite unter 4 %, wie bei Reality Income in Kauf genommen werden sollte. Doch Realty Income hat den Ruf sehr stabil und sicher zu agieren.

 

Übersicht der Unternehmen

Im folgenden eine kurze Zusammenfassung der Unternehmen, welche eine monatliche Dividende ausbezahlen. Siehe auch die Tabelle oben.

LTC Properties

LTC Properties REIT ist ein US amerikanisches Immobilienunternehmen, welches mit Finanzierungen und Rückmietverkauf bzw. Sale and Rent Back Geld verdient. Durch das REIT Gesetz ist man verpflichtet 90 % des Gewinnes an die Anleger auszuschütten. In den letzten Jahren hat man stets steigende Ergebnisse vorlegen können. Auch die Eigenkapitalquote über 54 % kann sich sehen lassen.

Pembina Pipeline

Die Kanadier von Pembina Pipeline betreiben Transport und Speicherlösungen für Öl. Ebenso betreibt man eine Erdgasaufbereitung. Damit konnte man in den letzten Jahren stets steigende Ergebnisse erzielen und eine steigende Dividende auszahlen. Auch die Eigenkapitalquote liegt bei 44 %.

Dream Global

Der kanadische Dream Global Konzern operiert ebenso im Immobilienbereich und bietet seit Jahren eine beständige monatliche Dividende von 0,8 CAD je Aktie (aufs Jahr hochgerechnet). Gleichzeitig steigerte man die Umsätze und Gewinne deutlich. Eigenkapitalquote liegt ebenfalls bei guten 51 Prozent.

Main Street Capital

Main Street Capital bewegt sich im Bereich der Finanzierungen. Man vergibt u. a. Kredite an kleine und mittlere Unternehmen. Man spricht auch gezielt Gründer an. Die Dividende war in den letzten Jahren stets gut gedeckt und die Umsätze stiegen Rasant an. Ähnlich ging es der Aktie. Auch die Eigenkapitalquote von 57 Prozent kann sich sehen lassen.

Realty Income

Der wohl bekannteste aller monatlichen Dividendenzahler, Realty Income, vermietet und erwirbt Immobilien. Zum Großteil handelt es sich um Gewerbeimmobilien. Über die letzten Jahre wurde die Dividende stets erhöht und der Umsatz sowie Gewinn stieg dementsprechend ebenso. Mit einer 53 % Eigenkapitalquote ist man ebenso stabil aufgestellt.

 

Der Verfasser hält genannte Anlageprodukte.

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