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Das Besparen von ETFs breitet sich scheinbar weiter und weiter aus. Die Indexfonds erfreuen sich großen Zulaufs, weswegen die großen und bekannten ETFs wie der MSCI World von ishares bzw. BlackRock bereits Fondsvolumen über 16 Milliarden Euro aufweisen. Doch das Anlegen in ETFs ist weiterhin etwas “Arbeit” bis es von selbst läuft. Genau das will das Startup Peaks nun ändern und bietet eine einfache, interessant visualisierte Lösung um in Indexfonds zu investieren. Von Peaks Erfahrungen oder Erfahrungsberichten ist im Internet noch kaum etwas zu finden, weshalb wir im folgenden Anlagecheck darauf eingehen wollen, ob das Angebot überhaupt seriös und überhaupt attraktiv für den Kunden ist.

 

Was macht Peaks?

Was macht also das Startup. Es will den potentiellen Anleger jegliche Arbeit abnehmen. Er bekommt auf der App Peaks die Auswahl von verschiedenen Portfolios, die mit Schärfegraden visualisiert werden. Diese stehen dafür, wie sich das Verhältnis von Aktienfonds und Anleihenfonds gestaltet. Folgende Varianten stehen zur Auswahl:

  • Mild –  30 % Aktienfonds / 70 % Anleihenfonds
  • Würzig – 50 % / 50 %
  • Scharf – 70 % Aktienfonds / 30 % Anleihenfonds
  • Feurig – 90 % Aktienfonds – 10 % Anleihenfonds

Umso schärfer, umso höher das potentielle Risiko. So die Theorie. Schön ist, dass transparent alle Fonds aufgelistet werden, in denen investiert wird. Siehe hier. Auch die genaue Aufteilung ist diesem entnehmbar. So geht Transparenz! Bei der Gestaltung erkennt man, dass sie ihr Handwerk verstehen. Denn die App ist enorm benutzerfreundlich, einfach und intuitiv aufgebaut.

Auch die angegebenen erwarteten Brutto-Renditen klingen realistisch und auf tatsächliche Vergangenheitswerte basiert. So geht man beim “würzigen” Portfolio von einer Rendite von 4,3 Prozent pro Jahr aus.

 

Peaks

Macht Peaks das investieren noch einfacher?

 

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Peaks – seriös?

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Peaks hat seinen Sitz in Amsterdam. Die niederländische Rabobank ist in den Startup investiert. Das wirkt auf den ersten Blick bereits vertrauenswürdig. Auch Lizenzen der niederländischen Behören kann man sein Eigen nennen.

Die Gründer Tom Arends, Sijbrand Tieleman und Rutger Beens kommen nicht wie erwartet aus der Finanzbranche sondern hauptsächlich aus technologielastigeren Branchen, wie der App-Programmierung. Dies erkennt man auch schnell an der Gestaltung der App. Über die Gründer ist nichts negatives zu finden, was ebenso für eine seriöse Startup Gründung spricht.

Insgesamt kann also durchaus davon ausgegangen werden, dass Peaks seriös ist.

 

Die Kosten

Selbstverständlich will auch Peaks Geld verdienen. So setzen sich die Kosten wie folgt zusammen:

  • Für Investments unter 2500 € kostet es monatlich einen €.
  • Für Investments über 2500 € kostet es monatlich 0,5 % jährlich.

Für das Einzahlen oder Entnehmen von Kapital werden keine Kosten fällig. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass die normalen Fondskosten in den oben genannten Kosten nicht eingerechnet sind. Das bedeutet, dass die normalen Fondskosten also hinzuaddiert werden müssen. Peaks handhabt es so, dass diese bereits in den Kursen einberechnet sind. Dies erscheint etwas fragwürdig für den Fall, wenn man heute in ein Portfolio investiert und morgen wieder verkauft. Hat man dann die komplette Jahresgebühr im Kurs verrechnet oder anteilig? Diese Frage bleibt offen. Auf jeden Fall sollte man ohnehin nicht hin und her transferieren.

Die Transaktionskosten werden mit zwischen 0,03% – 0,05% je An- oder Verkauf angegeben.

Kurz gesagt, ist für die meisten wohl das Wichtigste die 0,5 % jährlich plus die gewöhnlichen Fondskosten, die man ohnehin bezahlen muss, wenn man in Indexfonds investieren will.

 

Anlegen für Faule

Peaks macht genau das was es soll: Es nimmt jegliche Arbeit von einem selbst ab und investiert je nach Wunsch “schärfer” oder weniger “scharf”. Die 0,5 % jährlichen Kosten können deshalb schon fast als “Faulheitsaufschlag” gesehen werden. Denn das Depot selbst zusammenzustellen ist wirklich kein Hexenwerk. Peaks richtet sich also in erster Linie an Menschen, die sonst sehr wenig mit Finanzthemen zu tun haben wollen. Im Endeffekt ein faires, aber auch transparentes System.

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Aber da auch 0,5 % pro Jahr über Jahre ordentlich auf die Kasse schlagen können, ist die Do-It-Yourself Lösung immer noch die Beste. In unseren ETF-Sparplan Leitfaden werden wir Ihnen zeigen weshalb.

 

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