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Ja, Olaf Scholz ist Mitglied der SPD. Entsprechend “sozial” sollte auch seine Verhaltensweise gegenüber Anleger sein. Immerhin besitzen 10,1 Millionen Deutsche Aktien bzw. Fonds. Macht eine Aktionärsquote von rund 15 %. Doch genau mit diesen 15 % scheint es der aktuelle Finanzminister alles andere als gut zu meinen. Finanzminister Scholz legt eine Steuer nach der anderen auf, die genau auf diese Aktionäre abzielen. Vor allem jetzt in Zeiten, wo die normale Rentenversicherung meist als ungenügend gilt, stellt sich die Frage: Ist das wirklich fair und sozial? Der DSW (deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V.) startete bereits eine Unterschriftenaktion um die anlegerfeindlichen Machenschaften des Finanzministers einzudämmen. Auf diese wollen wir hier gezielt hinweisen. Denn es scheint aktuell tatsächlich ein Konflikt von Anleger gegen Finanzminister Olaf Scholz zu entstehen…

 

Einmal Steuer bitte…

Selbst wenn die SPD, noch nie durch aktionärsfreundliche Politik bekannt wurde, war doch von einer gewisse Gerechtigkeit die Rede. Doch aktuell scheint der Anleger im Fadenkreuz zu sein. Denn gleich drei Punkte der Steuerpolitik könnten den Aktionär kaum schlechter stellen. Wohlgemerkt geht es nicht um den Großanleger, sondern um jeden noch so kleinen Privatanleger, der vielleicht auch nur seinen ETF oder Aktien-Sparplan mit 50 € im Monat bespart. Im Folgenden warum Anleger gegen Finanzminister Olaf Scholz mobil machen.

1. Finanztransaktionssteuer

Scholz

Olaf Scholz – Sozialpolitiker… nur nicht für Anleger und Sparer. Bildquelle: Wikipedia

Die Finanztransaktionssteuer kommt, das gilt als sicher. Der ursprüngliche Gedanke dieser Steuer als Reaktion auf die Finanzkrise 2009 wäre auch lobenswert gewesen, doch leider wurde sie so umfunktioniert, dass sie nur den Privatanleger schadet. Die Steuer soll bereits 2021 eingeführt werden und soll je Kauf eine Gebühr von 0,2 Prozent kosten. Was früher lediglich für den Zertifikatehandel gedacht war, wird nun lediglich auf normale Aktien umgelegt. Zusätzlich gilt die Steuer voraussichtlich nur auf Aktienkäufe von Unternehmen, die ihren Sitz in Europa und eine Marktkapitalisierung von über einer Milliarde haben. Eine Sauerei, wie viele mit Recht anmerken. Auf genaue Ausarbeitungen ist aber noch zu warten.

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2. Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag wird bekanntlich für viele abgeschafft, aber eigentlich auch für keinen. Was das bedeutet? Den Soli bezahlen alle Anleger auf ihre Kapitalerträge weiterhin. Es ändert sich nichts. Es werden also diejenigen Bürger bestraft, die sich vor Altersarmut schützen wollen. Eine etwas befremdliche Handlung, wenn man bedenkt, dass sich der Staat im Endeffekt so unter Umständen selbst das Wasser abgräbt und die Rate der Bürger, die auf Grundsicherung angewiesen sind, ansteigt.

3. Verlustanrechnung Einschränkung

Der neueste Vorschlag vom Finanzminister ist der, dass man die Anrechenbarkeit von Totalverlusten ausschließen sollte. Heißt also, dass Anleger ihre Aktien bereits kurz vor dem Totalverlust ihre Aktien verkaufen sollen bzw. müssen um sie noch anrechnen lassen zu können. Auch dieses fragwürdige System stoßt auf massiven Widerstand, denn auch wie die vorher genannten Punkte trifft es nur einen: den Privatanleger.

 

Anleger gegen Finanzminister Olaf Scholz

Anleger gegen Finanzminister Olaf Scholz – Noch ist der Konflikt zu gewinnen, aber nur mit ausreichender Unterstützung…

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Anleger gegen Finanzminister Olaf Scholz

Ja, die Steuerpolitik in diesem Bereich ist gegenüber Anlegern richtig unsozial. 15 % der Menschen in Deutschland trifft die volle Breitseite der Maßnahmenflut von Finanzminister Scholz. Noch sind die oben genannten Themen in der Schwebe und noch nicht umgesetzt. Deswegen ruft der DSW zur Unterzeichnung ihrer Petition auf. Diese fordert Scholz auf seine Handlungen zu überdenken. Wir wollen ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir diese Petition unterstützen und wir hoffen, dass auch Sie diese unterzeichnen. Es braucht mehr Unterzeichner um den Fokus auf die unsoziale Politik des Finanzministers zu legen!

Hier geht es zur DSW Petition!

Im Wortlaut des DSW-Geschäftsführers Tüngler heißt es folgender Maßen:

Umso erstaunlicher ist es, dass die langfristig orientierte private Geldanlage nicht nur nicht gefördert wird, sondern sogar massiv behindert. Besonders aktiv in dieser Kategorie ist aktuell Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Herr Scholz hat einen ganzen Strauß von Maßnahmen vorgelegt, mit dem Privatanlegern so viele Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, wie wir es lange nicht mehr gesehen haben. Das ist so nicht hinnehmbar.

 

Dieses Statement wollen uneingeschränkt gut heißen. Wir bitten Sie die Petition zu unterschreiben und zu verbreiten, damit sich genügend Unterschriften ansammeln um etwas zu bewegen. Bis Dato sind es lediglich 5139 Unterschriften gesammelt. Wir hoffen, dass die Zahl sich noch vervielfacht. Denn die unsoziale Finanzpolitik des Sozialpolitikers muss Einhalt geboten werden. Sonst wird Privatanlegern und Sparern weiterer Schaden zugefügt….

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