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Die Banken Einlagensicherung der Banken besagt, dass bis zu 100.000 Euro pro Person abgesichert sind. Einige Banken werben sogar noch mit noch größeren Summen. Sämtliche Banken sind aber zumindest gesetzlich dazu verpflichtet die oben genannte Summe abzusichern indem sie einer entsprechenden Institution angehören. Doch was ist dran an der vermeintlichen Sicherheit, die die Banken Einlagensicherung den Sparer bieten soll? Können die Summen tatsächlich erstattet werden im Falle einen Kette von Pleite gehenden Banken? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen.

 

Mit welchen Geld erfolgt die Erstattung?

Allen voran stellt sich die Frage, wer denn zahlt, wenn es denn so kommen sollte. Als erstes kommt das Eigenkapital der Bank zum Einsatz, sowie die Aktionäre. Anschließend werden die Kunden mit über 100.000 € Guthaben zu Kasse gebeten. Anschließend kommt der Einlagensicherungsfonds zum Einsatz. Zu diesem fehlen allerdings offizielle Zahlen wie hoch die Summe ist, welche er tatsächlich umfasst. Das macht die Abschätzung der Sicherheit schwierig. Analysten zufolge soll dieser einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag umfassen. Allerdings wies der Fonds selbst 2014 lediglich einen Betrag von 1,13 Milliarden Euro aus. Was nun wirklich richtig ist, lässt sich nicht ohne weiteres feststellen. Offizielle Zahlen gibt es nicht einmal auf der offiziellen Website.

Das mag zwar auf den ersten Blick ausreichend klingen, doch würde nur für kleinere Banken ausreichen. Geht eine Großbank Pleite stehen völlig andere Beträge im Raum. Hier lohnt ein Blick auf die Ersparnisse…

Banken Einlagensicherung

Was wenn Banken zahlungsunfähig werden?

Wie viel Geld sollte abgesichert sein?

Laut der Forsa Umfrage gestaltet der größte Anteil der deutschen Spareinlagen folgender Maßen (in Klammern jeweils die Summe die im Schnitt erstattet werden müsste, ausgehend einer Bevölkerungsanzahl von 82 Millionen):

  • Ca. 5 % haben mehr als 100.000 € auf den Konto. (410 Millionen)
  • Ca. 6 % zwischen 50.000 und 100.000 €. (369 Millionen)
  • Ca. 10 % zwischen 25.000 und 50.000 €. (307,5 Millionen)
  • Ca. 15 % zwischen 10.000 und 25.000 €. (215,2 Millionen)
  • Ca. 30 % zwischen 1.000 un 10.000 €. (135,3 Millionen)
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Es wären also alle rund 1,4 Milliarden Euro notwendig. Sollte die von Experten geschätzte Summe also stimmen, kann man von einer ausreichenden Sicherheit der Banken Einlagensicherung ausgehen. Sollte die Summe nicht angestiegen sein(was aber relativ unwahrscheinlich ist), würden einige Sparer leer ausgehen. Es ist aber stets vorausgesetzt man hält sich an die 100.000 € Einlagesumme und übersteigt diese nicht.

 

Wichtiger Punkt: Der Sitz der Bank

Oben genanntes Szenario gilt aber lediglich für Deutschland. Es gab bisher keine europäische Einigung auf einen europaweiten Topf. Das heißt, dass besonderer Wert auf den Sitz der Bank gelegt werden muss. Sollte eine deutsche Bank zahlungsunfähig werden, springt der oben genannte Einlagensicherungsfonds ein. Sind sie aber bei einer ausländischen Bank ist der dortige Sicherungsfonds dafür verantwortlich.

Deutsche Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben speziellere Sicherungseinrichtungen, die etwas anders gestaltet sind aber als sicher gelten.

Nicht der Staat ist der Zahler der Banken Einlagensicherung

Es kommt bei der Banken Einlagensicherung immer auf die nationale Sicherheitseinrichtung an. Es besteht kein Anspruch gegenüber den Staat, dass er die Summe ersetzt. Verantwortlich für die Erstattung ist also immer der nationale Fonds. Ist dieser aufgebraucht verfliegt jedwede Möglichkeit auf das verlorene Kapital.

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Mehr als 100.000 € – Neues Konto bei anderer Bank!

Haben Sie also mehr als 100.000 € sollten sie über mehrere Banken streuen. Jede Person hat bei einer Bank das Recht auf 100.000 € Banken Einlagensicherung. Doch es bringt nichts bei einer Bank mehrere Konten zu eröffnen. Die Summe wird pro Name und Bank festgelegt. Heißt also, dass man auf mehre Banken das Kapital verteilen sollte.

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Banken Einlagensicherung – nationale Sicherheit

Bei Konten ist also stets darauf zu achten, mit welchen nationalen Sicherheitsmechanismus die Summen abgesichert sind. Jedoch sind die Fortschritte der Einlagensicherung bemerkenswert und Kunden haben eine relativ hohe Sicherheit, dass sie bei einer Insolvenz der entsprechenden Bank mit einem blauen Auge davon kommen.

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Absolute Sicherheit: Wertpapiere

Im Gegensatz zu dem Geld muss die Bank Wertpapiere den Besitzer auch im Falle einer Insolvenz auf ein anderes Konto übertragen. Die Bank hat keinerlei Besitzansprüche bei den Wertpapieren. Sollten also mehr als 100.000 € an Buchwert im Aktiendepot bei einer Bank liegen, hat man soweit nichts zu befürchten solange die Summe auf den normalen Verrechnungs oder Referenzkonto den Betrag nicht überschreitet.

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