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In Zeiten des Crashs interessiert die Anleger vor allem die Meinung der Großanleger. Nachdem sich Ray Dalio(Meinung hier) bereits äußerte, spricht nun auch die Investmentlegende Warren Buffett über das Coronavirus und den gleichzeitigen Ölpreis-Crash. Eine Situation, die er in 89 Jahren nicht erlebt hätte, doch trotzdem hört man seinen Optimismus heraus. Denn er gab vor kurzen ein Interview mit den Yahoo Finance Reporter Serwer, der ihm Frage stellte, die einige interessieren dürften wenn es darum geht, was man aktuell tun sollte. Die Lage ist einzigartig und umso bedeutender sind die Ansichten der Profis. Was Warren Buffetts Meinung über den Corona Börsencrash ist erfahren Sie im folgenden Artikel.

 

Ein Optimist wie er im Buche steht

Warren Buffett ist den meisten wohl als der Value-Investor schlechthin bekannt. Mit Berkshire Hathaway hat er bewiesen, dass langfristiges geduldiges Investieren für Erfolg sorgen kann. Berkshire ist immerhin eines der nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen der Welt und Buffetts Aussage hat in der Branche Gewicht. Buffett behauptet klar, dass Corona den Fortschritt der USA und der Welt nicht aufhalten kann. Er habe zwar immer mit einer Pandemie gerechnet und es werde sehr schlimm werden. Auch an der langfristigen Nachfrage von Öl werde sich nicht viel ändern. Doch er bemerkt ebenso, dass sich die aktuelle Nachfrage sehr wohl geändert habe. Er vergleicht die aktuelle Lage mit der von 1987, der erste Börsencrash nach den 2. Weltkrieg. Auch damals verlor der Dow Jones über 20 Prozent an einem Handelstag.

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Bezüglich der Finanzkrise 2008 bemerkt er nur mit etwas Humor, dass das was damals vorging deutlich beängstigender war als das was heute vor sich geht. Buffett muss es wissen, denn er hielt damals wie heute große Beteiligungen an amerikanische Banken. Er bezeichnet den Crash 2020 als harten Doppelschlag aufgrund des Ölpreiseinbruchs und gleichzeitig der Pandemie.

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Wird er verkaufen?

Buffetts Meinung hat in der Branche Gewicht.

Buffetts Meinung hat in der Branche Gewicht.

Serwer befragt ihn auch gezielt zu seinen Beteiligungen an seinen Fluggesellschaften und Öl-Unternehmen, die im Zuge der Pandemie und des Ölpreis Einbruchs besonders stark unter die Räder gekommen sind. Dazu sagte er klar, er werde keine Aktien von Fluggesellschaften verkaufen und da er sich auch hinsichtlich der Ölpreis-Entwicklung optimistisch gibt, ist es nur logisch, dass er nicht überlegt, die Aktien der Öl-Konzerne zu verkaufen. Buffett schaut auch stets in die Vergangenheit um die aktuelle Entwicklung abzuschätzen.

Warren Buffetts Meinung ist eindeutig: Die aktuelle Lage ist schlimm, aber mehr eine Chance als ein Problem. Man denke auch an seinen altbekannten Spruch:

Be fearful when others are greedy and be greedy when others are fearful!

Es wäre nahe liegend, dass er den neuerlichen Crash sogar dazu nutzt bestehende Beteiligungen auszubauen. Immerhin hält seine Investmentholding Berkshire über 100 Milliarden an Cash. Ein Fokus würde dabei sicherlich Apple bilden, wo Buffett nicht müde wird zu behaupten, es sei das beste Unternehmen der Welt.

 

Das Interview gibt es auf Youtube zu sehen:

Buffett Interview auf Youtube von Yahoo Finance. Das Statement der Investmentlegende zum Coronavirus und dem Ölpreis-Crash. Er betont immer wieder, dass niemand weis wie sich die Kurse entwickeln werden. Doch Anleger seien gut beraten, wenn sie sich auf den wahren Unternehmenswert konzentrieren und kluge Zukäufe tätigen.

 

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