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Jede Krise ist auch eine Chance. So lautet ein Leitsatz vieler bekannter Investoren an der Börse, wie Ray Dalio und Warren Buffett. Das Problem dabei ist nur diese Chancen zu erkennen. Doch wer sollte das besser können als Insider, die genau wissen wie das aktuelle Geschäft läuft und wie die Aussichten eines Unternehmens tatsächlich sind? Deswegen im Folgenden einen Blick auf genau die Personen bzw. Beteiligungsunternehmen, die auf Insiderinformationen zurückgreifen können und im Zuge der Pandemie ordentliche Summen in Aktien steckten. Vielleicht finden sich so die Chancen am Markt, die wohl jeder Anleger gern nutzen würde. Insiderkäufe in der Krise vom April und März 2020 im Überblick.

 

Insiderkäufe in der Krise

Es wundert wohl kaum, dass bei den Konzernen stark zugekauft wurde, deren Aktien mit am stärksten von der Krise betroffen waren bzw. sind. Darunter fällt vor allem der Tourismusbereich aber auch Immobilienaktien und die Konzerne die damit zusammenhängen. Darunter:

  • HeidelbergCement – Hier kaufte die Spohn Cement Beteiligungen GmbH für knapp 100 Millionen Euro hinzu. Das entspricht bei den aktuell im Schnitt rund 7 Milliarden Marktkapitalisierung eine Beteiligungserhöhung um ca. 1,5 %. Damit hält die Beteiligungsgesellschaft über 28 %.
  • TUI – Hier hat die Deutsche Holdings Limited seinen Bestand auf mittlerweile über 5 % ausgebaut. Im März erhöhte man die Quote bereits auf 3,4 %. Der Chef der Deutsche Holdings und Travco Chef Hamed El Chiaty sorgt für Fantasie bei den gebeutelten TUI-Anlegern. Denn Travco arbeitet bereits seit Jahren eng mit TUI zusammen. Eine potentielle Übernahme wäre ein logischer strategischer Schritt, auch wenn TUI dafür eine sehr schwierige Aktionärsstruktur aufweist, die es erst einmal zu überzeugen gelte.
  • Krones – Beim Maschinenbauer kaufte zuletzt Ende März die Schawei GmbH für einige Millionen hinzu. Auch im April legte man nach und erhöhte die Summe auf rund 5 Millionen Euro. Auch 2012 hat man bereits ordentlich hinzugekauft. Spannend ist, dass eine Gesellschafterin der Schawei GmbH im Aufsichtsrat von Krones sitzt. Sie sollte also durchaus wissen ob der Verfall der Aktie gerechtfertigt ist.
  • Deutsche Telekom –  Es scheint als haben sich die Vorstandsmitglieder der Telekom aufgerafft um alle nacheinander Aktien zu kaufen. Gesamt haben die Vorstandsmitglieder immerhin rund für 2 Millionen Euro Aktien hinzugekauft.
  • Deutsche Post -Für die deutsche Post gilt ähnliches. Auch hier haben Vorstandsmitglieder für gut eine Million eingekauft. Wundern dürfte das wohl wenige, so läuft das Geschäft bisher unbeirrt weiter.
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In der Krise Finger stillhalten? So nicht manche Insider, sie kaufen hinzu.

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Käufe ein Grund zur Hoffnung

Auch die Insiderkäufe in der Krise sind kein Garant für Erfolg aber ein wichtiges Zeichen, welches zumindest den Optimismus der Beteiligten zeigt. Ganz nach John F. Kennedys Spruch:

Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen: das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.

 

 

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