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Trotz aktueller Krise stehen im Herbst die Präsidentschaftswahlen an. Mittlerweile ist klar wer sich messen muss. Es wird ein Duell Biden vs Trump und wie immer Demokrat vs Republikaner. Teilweise unterscheiden sich die Ansichten der beiden gravierend und es bahnt sich ein schmutziger Wahlkampf an. Doch die aktuelle Krise scheint Biden in die Karten zu spielen. Denn Trumps Erfolge, wie die niedrige Arbeitslosigkeit und die hohe Investitionsfreude von Konzernen, wurden alle kurzerhand vernichtet. Auch als Krisenmanager scheint die Mehrheit der Amerikaner nicht wirklich zufrieden mit ihren aktuellen Präsidenten zu sein. Es wird einen spannenden Schlagabtausch zwischen den beiden geben, der mitunter auch bereits begonnen hat. Doch wer von den beiden ist der Wallstreet lieber? Wer wird zu steigenden Kursen an den Börsen führen. Das ist weiterhin umstritten. Interessante Ansätze, die auf Anklang stoßen haben beide…

 

Trumps Richtung….

Trump als aktueller Präsident...

Trump als aktueller Präsident…

Donald Trump war 2016 der Unsicherheitsfaktor. Dieses Mal sieht die Sache anders aus. Er ist der von dem man bereits in etwa weiß, was er machen wird. Seine neuen Wahlkampfversprechen sind ebenfalls kaum neu. Er sprich sich weiterhin für die bekannten Dinge aus:

  • Inländische Investitionen fördern.
  • Arbeitslosigkeit senken.
  • Bau der mexikanischen Mauer, die im Zuge der Pandemie sogar in gewisser Weise gebaut wurde.
  • Handelsverträge neu gestalten.
  • Illegale Einwanderung beschränken.

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Soweit quasi kaum neues vom aktuellen Präsidenten. Die Wallstreet ist weiterhin relativ glücklich mit seiner Amtszeit. So konnten in den relevanten Indizies allesamt neue Höchststände erreicht werden, auch wenn diese im Zuge der Krise nun erst einmal Geschichte sind. Welche Konzerne man allerdings für den neuen Wahlkampf auf seine Seite ziehen kann ist unklar. Gerechnet wird weiterhin mit einigen DAX Konzernen, wie der Deutschen Bank und Bayer.

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… und Bidens Gegenvorschläge.

... Biden als Anwärter.

… Biden als Anwärter.

Frischen Wind bringt Präsidentenanwärter Joe Biden. Er gibt sich deutlich herzlicher als der amtierende Präsident, was sich auch in seine Wahlversprechen niederschlägt. Auch mit seinen Hang zur Bekämpfung der Klimaerwärmung trifft er auf viel Anklang. Seine Wahlversprechen:

  • 100 % CO2-freie Wirtschaft und Emissionen bis 2050. Pariser Abkommen wieder unterzeichnen. (CO2-Steuer wahrscheinlich.)
  • Arbeitnehmer und Gewerkschaften unterstützen.
  • Steuersenkungen für Konzerne rückgängig machen.
  • Gesundheitsversorgung neu strukturieren. “Make America moral again”
  • China-freundlicher agieren. “China is not eating our lunch”

Joe Biden gibt sich also als freundlicher herzlicher Onkel von nebenan, was vielen Amerikanern den wohl richtigen Gegenpol zu Trump bietet. Seine Vorschläge finden Anklang in verschiedensten Lagern. Auch die Arbeiter der großen Erdölindustrie will er mit seiner Klimapolitik nicht verprellen und spricht die Gruppierungen gezielt mit Hilfen an.

 

Trump vs Biden

Wer nun die Wahl gewinnen wird scheint noch völlig offen. Die Wallstreet selbst ist ebenso noch unentschlossen. Für Trump sprechen die niedrige Arbeitslosigkeit und die hohen Investitionen, für Biden dagegen Konstanz in der Handelspolitik, vor allem mit China. Beide haben ihre Vor und Nachteile für die Börsen und Wall Street. Es wird ein Kampf auf moralischer Ebene werden. Aktuellen sehen die Buchmacher noch Trump als Gewinner der kommenden Wahl 2020 an. Doch viel Unterschied ist nicht mehr und die beiden Kandidaten sind nahezu gleich auf. Trump vs Biden scheint ein Kopf an Kopf-Rennen zu werden. Die aktuelle Krise ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Rückenwind für Biden. Doch ob das reicht, wird sich zeigen…

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