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Durch die weltweite Pandemie macht vor allem die USA aufgrund explodierender Arbeitslosigkeit die Runde. Die Situation der Arbeitslosigkeit in Deutschland sieht dagegen deutlich anders aus. Zwar ist ein gewisser Anstieg ersichtlich, doch von einer Explosion wie in den USA ist sie weit entfernt. Im Folgenden wollen wir die Lage in Deutschland etwas genauer unter die Lupe nehmen und wie es aktuell um die Situation des Arbeitsmarktes steht. Dabei spielt der Umfang von Kurzarbeit ebenso eine große Rolle. Allerdings ist dabei zu nennen, dass Arbeitnehmer in der Zeit von Kurzarbeit ein Kündigungsschutz besteht.

 

Arbeitslosigkeit steigt

Es ist klar, einige Betriebe mussten ihre Geschäftstätigkeit einstellen. Die Kleinunternehmen, bei welchen Arbeitnehmer keinen Kündigungsschutz genießen, waren dazu gezwungen zum Teil Mitarbeiter zu entlassen. Dies gilt ebenso für Leiharbeitsnehmer und viele weitere, die kurzerhand einen Jobverlust zu beklagen hatten.

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Laut der Arbeitsagentur stieg im April auf Mai auf 6,1 %. Dies war jedoch nur ein Anstieg von 0,3 % zum Vormonat. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeiter habe sich mittlerweile “gefangen”.

Es wird also langsam deutlich, dass der voraussichtliche Höhepunkt unmittelbar bevorsteht. Der Juni scheint, voraussgesetzt, dass keine erneuter Lockdown bevorsteht, den Höchststand abzubilden. Es besteht also Grund zur Hoffnung, dass sich die Lage bereits in wenigen Wochen normalisiert.

Arbeitslosigkeit in Deutschland 2020

Kurzarbeit ist in vielen Bereichen Alltag geworden. Doch langsam scheint sich die Arbeitslosigkeit in Deutschland 2020 wieder auf einen besseren Weg zu befinden.

 

Kurzarbeit als Retter

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland 2020 wird in großen Umfang durch Kurzarbeitsmaßnahmen klein gehalten. Bis April sind laut der Agentur über 10,1 Millionen Anträge auf Kurzarbeit eingereicht worden. Wie viele davon wirklich in Kurzarbeit eintraten ist noch unklar. Im März waren es allerdings bereits 2,02 Millionen Menschen. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass die 5 Millionengrenze überschritten wird, was rund 6 Prozent der Bevölkerung entspricht.

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Gute Konjunkturzeichen

Das ifo Institut ist nicht all zu überzeugt von der kommenden Mehrwertsteuersenkung, sowie den weiteren Konjunkturpaket. Seit Mai gibt es allerdings einen spürbaren Aufschwung der Konjunktur. Der Arbeitsmarkt wird demzufolge etwas zeitverzögert mitziehen. Es hängt vieles davon ab, ob eine “zweite Welle” kommen wird. Aktuell stehen die Zeichen der Entwicklung bezüglich Arbeitslosigkeit in Deutschland 2020 auf grün. Einige spekulieren sogar auf eine sogenannte V-Entwicklung, also ein steiler Einbruch dem ein steiler Antieg folgt, doch das kann sich mit steigenden Infektionen schnell wieder ändern…

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