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2021 ist ein Jahr der Börsengänge. Aufgrund der äußeren Umstände konnten vor allem Tech und Internetunternehmen starke Umsatzzuwächse aufweisen. Auch die Sprachlernapp Babbel profitierte davon. Der Babbel IPO wird bereits als einer der aufregendsten Börsengänge des Jahres geahndet, sollte er denn doch stattfinden. Aktuell wird damit gerechnet, dass man beim Börsengang mit etwa 1,3 Milliarden Euro bewertet werden wird. Umso länger es noch dauert, umso höher wird wohl auch die Bewertung werden. Der Vergleich mit den amerikanischen Konkurrenten Duolingo drängt sich auf…

 

Babbel eine Milliarden-App

Der Bedarf ist vorhanden, über zehn Millionen zahlende Abonnenten kann Babbel mittlerweile vorweisen. In den ersten sechs Monate 2021 erzielte man so einen Umsatz von 82,9 Millionen Euro. Eine Steigerung über 12,8 Millionen Euro zum Vorjahr. Auf das volle Jahr kann man so von rund 170-180 Millionen Euro ausgehen. Dabei fällt aktuell noch ein Verlust im mittleren zweistelligen Millionenbereich an. Die Nutzer sind jedoch begeistert. Mit über 600.000 Bewertungen im Google Play Store kann man eine Bewertung von 4,5 von 5 Sterne erhalten. Man behauptet von sich selbst, dass man die weltweit erfolgreichste Sprachlernapp wäre.

Sprachen lernen ist für viele eine Qual und nötigt sie zum Bücher wälzen. Apps wie Babbel wollen das ändern.

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Sprachen lernen ist für viele eine Qual und nötigt sie zum Bücher wälzen. Apps wie Babbel wollen das ändern.

Der Vergleich zu Duolingo

Der Konkurrent Duolingo wurde bei ähnlicher Größe beim IPO im Juli 2021 mit 3,7 Milliarden Dollar bewertet. Bei Duolingo wird das deutliche stärkere Wachstum honoriert. Duolingo fährt eine aggressivere Expansionsstrategie als Babbel. Man hat zwar weniger zahlende Kunden, die komplette Abonnentenanzahl ist aber deutlich größer. Man bietet mehr kostenfreie Inhalte an um Nutzer zu binden. Der Babbel IPO und der Erfolg davon hängt deswegen maßgeblich davon ab, welche Wachstumsaussichten sich abzeichnen.

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Trend der Globalisierung

Die Globalisierung sorgt dafür, dass Menschen sich mehr im Ausland aufhalten und auch die Sprachen erlernen wollen. Die Sprachlern-Apps funktionieren gut und helfen beim schnellen lernen offenbar hervorragend. Dass die Globalisierung in den nächsten Jahren kein Ende findet, scheint klar und auch der Wiederanlauf der Tourismusbranche kann für Babbel ein Segen sein. Deswegen zielt man auch klar auf Unternehmen ab um ihnen Angebote für ihre Mitarbeiter zu unterbreiten.

Babbel ist im Verhältnis zu Duolingo aktuell niedrig bewertet. Sollte man doch noch im Laufe des Jahres den Börsengang wagen könnte bei ähnlicher Bewertung eine gute Chance für Anleger bestehen. Vor allem dann wenn Babbel mit dem Kapital aus dem IPO den Wachstumsturbo zünden kann.

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