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Der Klimawandel und die Eindämmung der Erderwärmung wird in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen. Die Wirtschaft muss umdenken. Märkte ändern sich und damit müssen sich die Geschäftsmodelle der Konzerne ebenfalls anpassen. Was bei der Mobilität bereits Realität ist, tritt bei anderen Segmenten erst noch ein. Doch der Wandel ist unaufhaltsam. Neue Probleme stoßen auf neue Märkte. Folgend die drei größten Märkte auf Basis der CO2-Ausstöße.

 

42 % Anteil Emissionsausstoß: Energieerzeugung

Wer an neue Märkte denkt, die mit dem Klimawandel zu tun haben, denkt meist in erster Linie an die der Energiegewinnung. Solar, Wind- und Wasserkraft sind die essenziellen Märkte der Zukunft. Doch auch Atomkraftwerke spielen vorrangig in China und den USA eine zentrale Rolle. Die Energiegewinnung wird sich zunehmend von fossilen Energieträgern abkoppeln. Gewinner dabei sind die darauf spezialisierten Konzerne. Zu nennen sind dabei das deutsche Nordex, das chinesische Jinkosolar oder auch Siemens Energy. Als Verlierer könnten sich Betreiber von überholten Kraftwerken darstellen, wie RWE.

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Unter die Energiegewinnung fällt auch die Wärmeerzeugung. Hier werden die aktuell verbauten Gas und Ölheizungen nach und nach elektronischen Alternativen weichen müssen. Ein Hersteller von Geothermie/Wärmepumpen ist beispielsweise Ingersoll Rand, welcher von Rekord zu Rekord eilt und Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Naturkatastrophen häufen sich bereits. Maßnahmen gegen den Klimawandel sind unumgänglich. Konzerne orientieren sich bereits um.

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25 % Anteil Emissionsausstoß: Transport

Hinsichtlich Transport etablieren sich zwei große Technologien: Die der Lithiumbatterie und der Brennstoffzelle als Energiespeicher. Während Lithiumbatterien primär in Einzelkundengeschäft attraktiv sind, spielen Brennstoffzellen vor allem beim Last- und Flugverkehr eine Rolle. Der Bereich des Transports erweitert sich mit der benötigten Lade und Tankstruktur.

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Alle größeren traditionellen Automobilhersteller stellen aktuell ihre Produktpaletten um. Zusätzlich kommen vor allem asiatische Unternehmen, wie NIO und BYD, an den westlichen Markt und bilden eine verstärkte Konkurrenzsituation in dem neuen Automobilmarkt. Das gleiche gilt für das Tankstellennetz, welches oft in Händen der großen Ölkonzerne wie der BP und OMV liegt. Ihnen wird nach und nach das Geschäft mit Kerosin, Benzin und Diesel wegbrechen. Neue Konkurrenten sind z. B. Ballard Power und NEL ASA.

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19 % Anteil Emissionsausstoß: Industrie

Der Bereich Industrie kann nicht so einfach aufgeschlüsselt werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Nahrungsmittel-Industrie. Hier kann aktiv gegengesteuert werden und große Nahrungsmittelkonzerne versuchen sich deshalb bereits an veganen Alternativen. Danone hat mit Alpro bereits eine vegane Marke etabliert und auch Neulinge wie Oatly, Beyond Meat, Impossible Foods, und viele mehr versuchen sich daran tierische Produkte, die für einen massiven CO2-Ausstoß sorgen, zu ersetzen. Der Klimawandel sorgt so dafür, dass neue Märkte im Nahrungsmittelbereich erschlossen werden, die allesamt ein gigantisches Potential inne haben, wenn die zu Grunde liegenden tierischen Produktumsätze beachtet.

 

Der Klimawandel mit neuen Problemen und neuen Märkten

Die Märkte verändern sich und Konzerne werden sich zur Bekämpfung des Klimawandels neu positionieren müssen. Der Klimawandel geht einher mit neuen Problemen und neuen Märkten für etliche Branchen. Die Wirtschaft wird sich mit verändern müssen. Mehr Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft statt geplante Obsoleszenz. Die Unternehmen, welche sich nicht anpassen werden es schwieriger und schwieriger haben. Das kann an wirtschaftlichen Misserfolg oder politischen Maßnahmen liegen. Schlussendlich muss neu gedacht werden.

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