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Die traurige und bedrückende Lage spiegelt sich ebenso auf die Börse wieder. Anleger sind enorm zittrig, was die hohe Volatilität belegt. Kaum ein Tag vergeht, an welchen sich die Indizies um weniger als +- 3 Prozentpunkte bewegen. Jede Neuigkeit wird zum Anlass zum handeln genommen. Eine Situation, die schon immer von Mutigen genutzt wurde um daraus Rendite zu schlagen. Doch wie ist es dieses Mal? Die Börse nach Kriegen entwickelte sich in der Vergangenheit sehr ähnlich…

 

1991 Golfkrieg

Der Golfkrieg 1991 war der Ölförderung der OPEC Staaten begründet. Laut dem Irak förderten die OPEC Länder deutlich mehr Erdöl als vereinbart. Dadurch seihen den Land über 14 Milliarden US-Dollar Schaden entstanden. Der Irak wollte seine Forderungen so militärisch durchsetzen und griff militärisch ein. Entsprechend waren die Auswirkungen auf den Ölpreis ungewiss und der Ölpreis stieg von damals rund 18 USD/Barrel auf gut 41 USD/Barrel an. Ein Anstieg der auch die Börsen einbrechen ließ.

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Nachkriegsentwicklung: Bereits ein paar Monate später mit nach einer militärischen Intervention der USA, hatte man die Verluste wieder ausgeglichen und die Ölpreise kehrten zurück auf rund 20 USD/Barrel.

Jeder Krieg endet...

Jeder Krieg endet…

2001 Afghanistan-Krieg

Im Oktober 2001 wurde das in Afghanistan herrschende Taliban-Regime durch eine NATO-Mission gestürzt. Doch die Stimmung drückte bereits im September auf den Magen der Anleger. So stürzten im September 2001 die Börsen um rund ein Viertel ab. Dieses Phänomen zieht sich durch die meisten Indizies konstant durch. Ein entscheidender Grund wird dafür auch der Anschlag am 11. September sein. Ein Tag an dem der DAX allein bereits um 8,49 Prozent verlor.

Nachkriegsentwicklung: Kurz nach dem Sturz der Taliban im Oktober stiegen die Kurse wieder rasant an um bereits im November 2001 wieder auf altes Niveau anzusteigen.

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2014 Krim-Krise

Die erst vor seit wenigen Jahren stattgefundene Krim-Annexion hatte ähnliche Auswirkungen wie heute. Die Ölpreise erreichten Mehrjahreshochs und es verdichteten sich die Sorgen um eine Ölkrise. Auch die Börsen brachen um zweistellige Prozentpunkte ein.

Nachkriegsentwicklung: Rund 3 Monate dauerte es bis der DAX und der S&P 500 seine Höchststände wieder übertroffen haben, doch leider eskalierte die Lage 8 Jahre später noch weiter…

 

2022 Ukrainekrieg

Die Börse nach Kriegen entwickelt sich offenbar immer gleich: Ein Einsturz und kurz darauf kommen der Turnaround und zwar innerhalb weniger Monate. Doch dieses Mal kommen mehrere Faktoren hinzu. Einerseits ist der Angriff Russlands deutlich gravierender für alle westlichen Länder und andererseits stand man bereits zuvor einer verhältnismäßig hohen Inflation gegenüber. Zudem ist völlig ungewiss wie lange der Konflikt noch anhält und ob die Lage noch weiter eskaliert. Es ist zweifelsfrei die größte kriegerische Auseinandersetzung der letzten Jahrzehnte und jedes Interesse sollte daran legen die Waffengewalt zu stoppen.

Die Ukraine hat für Europa einen wichtigen Stand als Produzent wichtiger Güter. Diese Güter steigen aktuell entsprechend im Preis. Zusätzlich ist ein Konflikt mit Russland immer ein Konflikt um Erdgas und Öl. So wird die Inflation zusätzlich beschleunigt und die Lage wirkt deutlich beängstigender als in den letzten Krisen und Kriegen…

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