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Intel baut massiv Produktionskapazitäten aus und will wieder zum größten Chiphersteller der Welt aufsteigen. Beinahe monatlich kündigt man den Bau einer weiteren Produktionsfabrik an. Der Ausbau kostet viel Geld und deswegen will sich Intel auch zu seinen Kerngeschäft ausrichten. So ist ein angestrebter Börsengang von der Tochter Mobileye ein gutes Mittel zum Zweck. So wird ein Mobileye IPO laut Analysten rund 50 Milliarden US Dollar in Intels Kassen spülen. Denn das Unternehmen für autonomes Fahren ist mittlerweile weit mehr als ein kleines Tech-Startup.

 

Das System Mobileye

Mobileye sieht sich selbst als Soft- und Hardwareanbieter. Neben der Software, die es für das autonome Fahren braucht, bietet man auch die nötigen Halbleiterchips an. Diesen Sprung schaffte man mit Intel. Hier wird Intel zukünftig nach einen Mobileye IPO wohl ebenfalls der wichtigste Zulieferer bleiben. Laut den eigenen Angaben hat man mittlerweile über 100 Millionen Stück der EyeQ-Chips verkauft. Unter Intel hat sich diese Anzahl seit 2015 verzehnfacht. Auch die Industriekontakte konnte man unter Intel wohl hervorragend nutzen. So werden die Mobileye Produkte mittlerweile von nahezu jeden namhaften Hersteller, wie Tesla, BMW, Nissan, Audi, usw. verwendet. Ein Ende scheint nicht in Sicht und man scheint eine gewisse Monopolstellung einzunehmen.

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Da das autonome Fahren eine immer größere Rolle spielt und Mobileye eine wichtige Rolle dabei einnimmt scheint die Bewertung von 50 Milliarden auf den ersten Blick verständlich zu sein.

Chips werden auch für das autonome Fahren gebraucht.

Chips werden auch für das autonome Fahren gebraucht. Die Nachfrage steigt stetig. Laut dem Intel CEO wird sich die Geschwindigkeit bis 2030 noch deutlich beschleunigen.

Die 50 Milliarden Bewertung

Auch Tesla nutzt die Technik von Mobileye. Insane Mode (Anzeige)

Auch Tesla nutzt die Technik von Mobileye. Insane Mode (Anzeige)

Für Intel ist Mobileye auf jeden Fall ein voller Erfolg. 2017 hatte das Unternehmen gerade einmal 15,3 Milliarden US-Dollar für das StartUp bezahlt. Da das Unternehmen weiterhin seinen Sitz in Israel unterhält, wird auch der Börsengang u. a. dort stattfinden. Damit wird es voraussichtlich der größte Börsengang in der israelischen Geschichte werden. Doch wie wahrscheinlich ist, dass man die erwartete Bewertung erreicht?

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In Sachen Umsatz bewegte man sich in 2020 um der Milliardenmarke. An Gewinn ist noch nicht zu denken. Die Marktstellung und die Relevanz in der Branche sollen die 50-Milliarden US-Dollar Bewertung vom Mobileye IPO rechtfertigen. Man spielt in einer Liga mit den Großkonzernen alá Nvidia und Qualcomm und vielleicht bald auch Apple.

Zeitpunkt des Mobileye IPO

Zu Anfang März 2022 ist noch nicht bekannt wann genau der Mobileye IPO stattfinden wird. Intel wird jedoch die aktuell schwierige Marktlage und Krisenstimmung abwarten. Da Intel jedoch bereits offen darüber sprach, dass man den Börsengang angehen will ist damit noch 2022 damit zu rechnen. Ein guter Termin wäre die Vorstellung des Ergebnisses vom 2. Quartal im Herbst, wenn man potentiell mit seinen sonstigen Ergebnissen wenig glänzen kann.

Win-Win für Intel und Mobileye

Intel hat aktuell den Kapitalbedarf für den der Börsengang sorgen kann. Für Mobileye könnte die Abspaltung einen Innovationsturbo bedeuten, da man nicht mehr an den Chipriesen gebunden ist. Analysten rechnen mit einer Win-Win Situation für beide Seiten. Intel hat den Mobileye zu seinen Kontakten verholfen und das Unternehmen kann nun alleine bestehen. Geht man von der 50 Milliarden US-Dollar Bewertung aus entspricht es immerhin rund einen Drittel der Bewertung von Intel selbst und das trotz des mickrigen Umsatzes. So könnte es auch der Intel Aktie zu einen Anstieg verhelfen.

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