Deutsche Aktienanalysen und vieles mehr

Nicht nur auf CapStigma gibt es Aktienanalysen und Artikel zu weiteren interessanten Finanzthemen. Auch viele weitere Blogger und Medien nehmen sich dieser Aufgabe an. Meinungen aus verschiedenen Richtungen können zu einer vernünftigen Anlageentscheidung beitragen. Doch es sollte immer beachtet werden, dass niemand von Interessenskonflikten befreit ist und man immer schlussendlich selbst für das Handeln verantwortlich ist. In diesem Sinne im Folgenden neue Artikel von anderen Websites. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Inhalt nicht von uns stammt. Die Rechte der jeweiligen Artikel und Bildern liegen beim jeweiligen genannten Verfasser.

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Finanzartikel aus deutschen Raum:

DIY Investor Mit einem Value Investing Ansatz viel erreichen

  • Immobilien-AG und REIT: Die wesentlichen Bewertungskennzahlen
    von Axel am 16. November 2018 um 14:55

    Immobilien sind aktuell in aller Munde. Vor allem die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist trotz der stark angezogenen Preise nach wie vor hoch. Als Alternative zum Kauf einer eigenen Eigentumswohnung bietet sich ein Investment in eine Immobilien-AG oder einen REIT (also ein an der Börse gelistetes Immobilienunternehmen) an. Allerdings gibt es bei der Bewertung ein paar […] Der Beitrag Immobilien-AG und REIT: Die wesentlichen Bewertungskennzahlen erschien zuerst auf DIY Investor. […]

  • Investment Thesis: Warum ein Pitch unserer Investment-Ideen wichtig ist
    von Axel am 9. November 2018 um 11:21

    Bisher habe ich mich auf DIY Investor oft mit der Frage der Unternehmensbewertung, aber auch mit der Analyse von Geschäftsmodellen, Unternehmensstrategien etc. befasst. Jedes Unternehmen hat viele Facetten und Aspekte und unsere Aufgabe als Value Investoren ist es, die zwei bis drei wesentlichen Treiber des zukünftigen Unternehmenserfolgs herauszufiltern und zu bewerten. Nach meiner Erfahrung können wir […] Der Beitrag Investment Thesis: Warum ein Pitch unserer Investment-Ideen wichtig ist erschien zuerst auf DIY Investor. […]

  • Unit Economics: Die Profitabilität der kleinsten Geschäftseinheit analysieren
    von Axel am 1. November 2018 um 7:31

    In vielen Fällen schauen wir als Investoren uns die Financials eines Unternehmens ausschließlich in Gänze an. Gegebenenfalls nutzen wir Markttrends oder Branchentrends, um eine mögliche zukünftige Entwicklung abzuleiten und Cash Flows zu prognostizieren. Oder wir schreiben die historischen Wachstumsraten einfach fort. Viel aufschlussreicher ist es allerdings, die Analyse von Umsätzen und Kosten auf der Basis […] Der Beitrag Unit Economics: Die Profitabilität der kleinsten Geschäftseinheit analysieren erschien zuerst auf DIY Investor. […]

  • Buch Review: The Warren Buffett CEO
    von Axel am 26. Oktober 2018 um 5:33

    Die Qualität des Management Teams ist eins der wesentlichen Auswahlkriterien für jeden Value Investor (oder sollte jedenfalls aus meiner Sicht eins der wesentlichen Auswahlkriteriem sein). Allerdings ist die Einschätzung von CEO, CFO etc. einer Firma meistens nicht ganz einfach. In diesem Zusammenhang hat Robert P. Miles mit The Warren Buffett CEO ein sehr interessantes und […] Der Beitrag Buch Review: The Warren Buffett CEO erschien zuerst auf DIY Investor. […]



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Finanzgeflüster Deine Finanzen, Deine Steuern und Dein Geld!

  • Comdirect Erfahrungen – Mein Depot, mein Giro, mein Tagesgeld!
    von Roland am 15. November 2018 um 11:00

    Im Jahr 2015 habe ich dann den Schritt gewagt und bin zur Comdirect gewechselt. In diesem Beitrag geht es um meine Comdirect Erfahrungen. Der Beitrag Comdirect Erfahrungen – Mein Depot, mein Giro, mein Tagesgeld! erschien zuerst auf Finanzgeflüster. […]

  • Das Haustier von der Steuer absetzen! – Steuern mit Kopf!
    von Roland am 14. November 2018 um 17:30

    Steuern mit Kopf, der YouTube-Channel, der dich über die Steuern in Deutschland aufklärt. Auf Steuern mit Kopf erklärt Roland Elias das Steuerrecht in Deutschland für jeden und ganz einfach. Wie kann man das Haustier vonContinue reading Der Beitrag Das Haustier von der Steuer absetzen! – Steuern mit Kopf! erschien zuerst auf Finanzgeflüster. […]

  • Die Exfrau von der Steuer absetzen – Steuern mit Kopf!
    von Roland am 11. November 2018 um 17:30

    Diese Woche geht es um die Frage, wie kann man die Exfrau von der Steuer absetzen? Der Beitrag Die Exfrau von der Steuer absetzen – Steuern mit Kopf! erschien zuerst auf Finanzgeflüster. […]

  • Fünf klassische Fehler in der Betriebsprüfung – Steuern mit Kopf!
    von Roland am 9. November 2018 um 14:00

    Steuern mit Kopf, der YouTube-Channel, der dich über die Steuern in Deutschland aufklärt. Auf Steuern mit Kopf erklärt Roland Elias das Steuerrecht in Deutschland für jeden und ganz einfach. Steuern mit Kopf – Neues Video!Continue reading Der Beitrag Fünf klassische Fehler in der Betriebsprüfung – Steuern mit Kopf! erschien zuerst auf Finanzgeflüster. […]



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Timschäfermedia Tim Schäfer über ...

  • Der ständigen Versuchung widerstehen: Entkomme dem Konsum
    von tim schaefer am 17. November 2018 um 18:06

    Wir alle wollen gute Entscheidungen treffen. Bei Investments, beim Konsum, beim Lebenspartner, beim Job… Aber wir scheitern oft daran. Die richtige Auswahl zu treffen ist nicht leicht. Es gibt absurde Sachen. So machen Geschäftsleute neuerdings mit „Bier für Hunde“ einen Reibach. Eine Dose Hunde-Bier kostet 5 Dollar. Krass. In den USA gibt es immer mehr […]

  • Ein finanziell vernünftiges Leben: Nachdenken, bevor du etwas kaufst
    von tim schaefer am 16. November 2018 um 19:50

    Es gibt Leute, die erzählen ständig, was sie gerade wieder alles gekauft oder renoviert haben in ihrer Wohnung. Mich interessiert das nicht sonderlich. Mich beeindruckt das nicht. Ich lebe bodenständig. Wenn andere mit ihren Clown-Sachen ankommen, denke ich nur: „Oje. Das ist nicht meine Welt.“ Soll jeder so leben, wie er mag. Aber warum mir […]

  • Geprügelte Kurse, leere Konten, volle Schränke: Was du besser machen kannst
    von tim schaefer am 15. November 2018 um 16:37

    Die Börsenkorrektur schüttelt einige Depots durch. In einem Bullenmarkt fällt den meisten natürlich das Aktiensparen leichter, weil die Kurse an den meisten Tagen steigen. Anleger sind oft nicht konsequent. Sie sparen im Bärenmarkt einfach nicht weiter. Sie werden entmutigt. Kaum sinkt das Depot kräftig, verlieren sie die Nerven. Gerade junge Anleger spielen sehr riskante Spiele. […]

  • Immer mehr Deutsche sind überschuldet
    von tim schaefer am 14. November 2018 um 18:39

    Die Deutschen sind Reise- und Konsumeuropameister. Sie sind sogar Weltmeister im Reisen. Das wird nie beklagt. Aber es wird gejammert, dass das Geld knapp ist. Man muss halt entscheiden, für was man sein Geld ausgibt. Dafür sind fast zehn Prozent der Deutschen überschuldet. Trotz guter Konjunktur können 6,7 Millionen Bürger ihre Schulden nicht mehr bezahlen. […]



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www.rente-mit-dividende.de Blog Feed Blog - Die Rente mit Dividenden erhöhen und einen langfristigen Vermögensaufbau erreichen. Passives Einkommen durch dividendenstarke Aktien generieren.

  • Ich muss mich wieder auf das Wesentliche besinnen
    am 17. November 2018 um 14:34

    Derzeit geht es an den Börsen recht turbulent zu und kleinste Verfehlungen bei den Analystenschätzungen führen zu heftigen Kursausschlägen. Ich habe mich selber dabei ertappt, dass ich mich davon mehr beeinflussen lasse als mir lieb ist. Dazu kommen gefährliches Halbwissen und falsche Interpretationen von Unternehmensmeldungen in verschiedenen Foren durch die User.   So verliert BAT an einem Tag 8 %, weil in den USA vielleicht Menthol-Zigaretten verboten werden sollen. IBM möchte Red Hat kaufen und Qualcomm verliert ebenfalls, weil die Zahlen nicht so in das Weltbild einiger passen, ebenso Williams-Sonoma. Es herrscht Unsicherheit und Nervosität Allerortens.   Das menschliche Gehirn hat die Eigenschaft, kurzfristige Meldungen über zu gewichten und man ist schnell geneigt, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Wohl dem, der es schafft dies alles auszublenden. Richtig bewusst ist mir das durch die Kursverluste von Freenet geworden, die ich im Familiendepot habe und viele bereits den Weltuntergang herbeireden.   Es gibt einige extreme Anleger, die nie verkaufen und einfach abwarten, egal was kommt. Dies entspricht nicht meinem Naturell und ich bin durchaus bereit einen Wert zu verkaufen, wenn es nicht mehr "passt". Die wenigsten Anleger haben gerne eine General Electric im Depot und die Verlustängste schlummern in jedem von uns. So musste ich mir die letzten Tage wieder bewusst ins Gedächtnis rufen, was ich eigentlich will. Wo meine Zielvorgaben liegen und wie ich dies gedenke umzusetzen.   Kernpunkt meiner Strategie ist, Dividenden zu generieren, um damit langfristig ein festes Einkommen zu haben. Nun kürzen amerikanische Unternehmen nicht leichtfertig die Dividenden auf Grund von Quartalszahlen, die unter Umständen von Einmaleffekten geprägt sind. So haben die Ölgesellschaften die Dividenden stabil gehalten, obwohl der Ölpreis kurzfristig unter 30 Dollar rutschte.    Maßgebend ob die Dividende ausgeschüttet werden kann, ist der Gewinn des Unternehmens. Genaugenommen nicht der ausgewiesene Buchgewinn, sondern der Free Cashflow (FCF), also das Geld, das am Ende eines Jahres tatsächlich übrig bleibt. Der FCF ist durch bilanzielle Buchhaltungskunst wesentlich weniger zu beeinflussen als der Gewinn je Aktie und die daraus abgeleiteten Kennzahlen wie das KGV.   Für mich heißt das zunächst, verdient das Unternehmen genug Geld und ist die Dividende sicher? Die Informationen, die man dazu auf den verschiedenen Seiten wie Yahoo Finance oder dividend.com findet, sind manchmal widersprüchlich. Ich ziehe daher gerne den Aktienfinder von Torsten Tiedt zu Rate. Er kauft die Zahlen von renommierten Datenlieferanten ein und gleicht diese ab. Sind der FCF und damit die Ausschüttungsquote höher als die Dividende, was in der dazugehörigen Grafik auf einen Blick gut zu erkennen ist, dann besteht zunächst kein Grund sich Sorgen zu machen.    Im nächsten Schritt muss ich mir dann Gedanken machen, ob das Unternehmen in Zukunft weiterhin in der Lage ist, genug Geld zu verdienen. Dies ist oft nicht einfach und für mich als Laien kaum zu analysieren. Selbst hoch bezahlte Analysten schaffen es nicht, auf Sicht von 12 Monaten belastbare Aussagen zu treffen. Die Vergangenheit hat mich gelehrt, dass es oft anders kommt als gedacht. Manche Werte werden regelrecht runtergeprügelt und erholen sich dann wieder. Dies war bei Donaldson, Target und Fastenal so. Die Probleme von Patterson halte ich für lösbar und Qualcomm wird meiner Ansicht nach unterschätzt. Sollte das Geschäft eines Unternehmens doch länger in Bedrängnis kommen, so ist das ein langer Leidensweg für die Investierten, der sich über Monate und Jahre hinzieht. Die Aktionäre von General Electric, der Deutschen Bank oder den Energieversorgern können davon ein Lied singen. Irgendwann wird es jedem klar werden, dass die Luft raus ist. Bis es allerdings soweit ist, sind Kursverluste von 50 % und mehr zu verzeichnen.   Damit dies nicht an meine Existenz geht, habe ich viele Werte im Depot und kann mein Nichtwissen damit ausgleichen. Ich muss immer damit rechnen, dass es eines meiner Unternehmen erwischt. Bei angestrebten 50 Unternehmen, die mit je 10k Investitionssumme gewichtet sind, liegt mein Verlustrisiko bei einer Insolvenz gerade bei zwei Prozent der gesamten Investitionssumme. Der Verlust bei einem Verkauf ist zwar unschön, wird aber alleine durch die laufenden Dividendeneinnahmen ausgeglichen und es besteht kein Grund gleich in Panik zu verfallen. Solange die Dividenden zumindest stabil bleiben, habe ich keinen Anlass zu Aktionismus.   Ich habe die letzten Monate diese Sichtweise zunehmend aus den Augen verloren und versuche nun, mich wieder auf das Wesentliche zu besinnen und das allgemeine Marktrauschen auszublenden. Ich bin kein Trader, der auf Kursgewinne spekuliert.   Es schadet sicher nicht, ab und an die eigenen Ziele und die Strategie ins Gedächtnis zu rufen, um wieder sein inneres Gleichgewicht zu finden.     Ich wünsche euch Gelassenheit, während der turbulenten Börsentage. &nbs […]

  • Reich durch Bloggen?
    am 10. November 2018 um 9:52

    Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt, was ich durch das Bloggen verdiene. Kann man davon eigentlich leben? Wird man sogar reich?   Diese Frage ist auf den ersten Blick einfach zu beantworten. Als Hobbyblogger - eher nein, betreibt man das Geschäft professionell - ja.   Das Thema ist dazu geeignet, ein Buch zu schreiben, da es letztlich ungeahnte Möglichkeiten bietet und es gibt einige Bücher, die sich mit dem Thema Monetarisierung ausführlich befassen. Ich kann daher nur meine Erfahrungen als Hobbyblogger und einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten aus meiner subjektiven Erfahrung wiedergeben.     Werbung Die einfachste Möglichkeit ist, Werbeblöcke auf seiner Webseite zu schalten. Hier gibt es verschiedene Anbieter, der bekannteste ist natürlich Google. Die Werbeflächen findet man auf fast jeder Webseite. Sucht man z. B. nach Kreuzfahrten, werden Cookies gespeichert und beim Besuch einer anderen Webseite tauchen plötzlich Angebote von Kreuzfahrten auf. Also Vorsicht bei einem gemeinsamen Netzwerk, wenn man nach Eheringen sucht, bekommt die Freundin plötzlich Hochzeitswerbung und die Überraschung ist dahin.   Ich habe als Anbieter Google AdSense gewählt und in meiner Sidebar drei Werbeflächen eingerichtet. Der Aufwand ist überschaubar und man hat künftig keine Arbeit mehr, also ausgesprochen passiv. Ich gehe davon aus, dass das Prinzip bei anderen Anbietern ähnlich abläuft.   Wie verhält es sich mit der Vergütung?   Man bekommt hier zweierlei Prämien. Einmal dafür, dass Werbung überhaupt sichtbar ist. Hier zählen die Seitenaufrufe und die Impressionen, d. h. wie viele Werbeanzeigen sichtbar sind. Der wesentlichere Punkt sind die Klicks auf die Werbung. Hier bekommt man je nach Anbieter wenige Cent bis zu über einem Euro. Dies erklärt auch, warum einige Seiten mit Werbung überfrachtet sind. Dies fängt mit Bannerwerbung an, die mitten in den Textblöcken auftaucht und geht soweit, dass über den Bildschirm ein Auto fährt oder Videos abgespielt werden. Beliebt sind auch plötzlich auftauchende Werbebilder oder bewusste Zeitverzögerungen beim Seitenaufbau. Ziel ist, dass der Leser auf die Werbung klickt, ob gewollt oder nicht. Derartige Webseiten meide ich inzwischen, da ich das als störend empfinde und meinen Lesefluss unterbricht. Deshalb nutze ich auf meiner Webseite nur die Sidebar.   Die Vergütung hängt bei dieser Art der Werbung letztlich von der Reichweite der Webseite ab. Ich hatte im Oktober 56.992 Seitenaufrufe und fast 158.000 Impressionen, dazu 86 Klicks auf die Werbung.  Im untenstehenden Screenshot habe ich meine Einnahmen dargestellt, welche ziemlich gut im Vergleich zu anderen Monaten ausfielen. Die Einnahmen lagen hier bei 99,90 € brutto, normalerweise liege ich zwischen 80 € und 100 € im Monat. Man bekommt jeden einzelnen Tag angezeigt, wie die Einnahmen ausfielen. Auf dem Screenshot sind nur die ersten 10 Tage sichtbar.     Nun könnte ich auf die Idee kommen, mir jeden Tag selber einige Klicks zukommen zu lassen. Da reagiert Google ausgesprochen allergisch und man wird sehr schnell aus dem Vertrag geworfen. Man darf auch nicht aktiv Klick-Werbung  machen, aber natürlich kann ich es nicht verhindern, wenn jemand eine Werbefläche anklickt.   Statische Werbeanzeigen   Bei statischen Werbeanzeigen schaltet man Werbung speziell für einen Kunden, d. h. hier wird nicht von einem externen Anbieter bestimmt, welche Werbung im Textblock auftaucht, sondern man schaltet gezielt für einen vorher festgelegten Zeitraum Werbung. Man verkauft quasi eine Werbefläche wie bei einer Plakatwerbung. Für diese Art Werbung gibt es verschiedene Anbieter, bei denen man sich registrieren kann und die Kunden mit dem Blogger in Verbindung bringen. Man hat hier Einfluss auf die Werbung und kann verschiedene Themen ausschließen. Dies können moralische Gründe sein, nicht jeder möchte z. B. für Zigaretten, Alkohol oder Pornoseiten werben. Der erzielbare Preis hängt hier von der Reichweite und der Branche ab. Verlangt man zu viel für z. B. vier Wochen Werbedauer, bekommt man keine Anfragen. Man kann mit der Zeit den Marktwert seiner Webseite in Erfahrung bringen. Dies reicht von wenigen Euro bis einig hundert Euro. Der Aufwand ist relativ gering und in wenigen Minuten erledigt.   Affiliate-Programme   Affiliate kann vereinfacht als Provision bezeichnet werden. Hier wird vom Publisher dem Webseitenbetreiber eine Provision für ein bestimmtes Ereignis bezahlt.  Was die Meisten kennen dürften, ist das Affiliate-Programm von Amazon. Klickt man auf eine Werbung, wird man zum Anbieter weitergeleitet und findet ein Verkauf statt, bekommt der Webseitenbetreiber für die Weiterleitung einen Betrag gut geschrieben. Was viele nicht wissen, die Provision ist nicht auf das Produkt beschränkt, durch das der Kunde weitergeleitet wurde, sondern auf alle Verkäufe, die in dieser Sitzung stattfinden. Die Provision ist abhängig vom Produkt und wird z. B. bei Amazon prozentual berechnet. Im untenstehenden Screenshot, habe ich die letzten 30 Tage anzeigen lassen. Ich sehe zwar, was über meine Linkweiterleitung gekauft wurde, aber natürlich nicht wer was gekauft hat. Hier ist die Anonymität gewährleistet. Irgendjemand hat eine Kaffeemaschine erworben, dies passiert aber jeden Tag in Deutschland hunderte Male. Meine Einnahmen von Amazon liegen im Monat im Schnitt bei ca. 25 € brutto.      Neben Amazon nehme ich an einem Affiliate-Programm mit onvista und der ING-DiBa teil. Hier bekomme ich für eine Depoteröffnung eine Provision, vergleichbar mit einer Kontoeröffnung wie es viele Banken anbieten und Titel wie "Freunde werben Freunde" haben.   Pay per Lead   Hier bestellt der Kunde aktiv Informationsmaterial z. B. über Rasenmäher und kauft dann beim Vertragshändler vor Ort das Gerät. Für viele Hersteller ist diese Form der Werbung interessant, da sich hier nur Kunden melden, die ein tatsächliches Interesse haben und vergüten dies mit zehn Euro und mehr. Gerade bei Newsletter-Anbieter ist diese Form der Provision beliebt, da durch das Abonnement  des Newsletters der Kundenkreis bereits auf Interessierte eingeschränkt ist.    Pay per Link    Bei Pay per Link bekommt man eine Provision, wenn in einem Artikel auf die Webseite eines anderen Anbieters weitergeleitet wird, also rein durch das Setzen des Links. Die Vergütung richtet sich ebenfalls wieder nach der Branche, Dauer der Sichtbarkeit des Links, die eigene Reichweite usw. Ein Link kann durchaus einige hundert Euro bringen. Mir wurden bereits mehrmals zwischen 100 und 500 Euro geboten (ich bekomme inzwischen ständig Anfragen). Allerdings sind diese nicht unbedingt mit meiner Webseite zu vereinbaren (Daytrading-Seminare) oder schlichtweg unseriös. Als ich mein neues Auto gekauft habe, hätte ich beim Hersteller anfragen können, ob er bereit ist, für eine Verlinkung zu bezahlen. Oder wenn ich wieder eine Kreuzfahrt mache zum Reiseveranstalter. Die Artikel schreibe ich so oder so, dann würde ein Link zum Anbieter vielleicht sogar Sinn machen.   Gastartikel   Bei Gastartikeln stellt der Webseitenbetreiber einem Unternehmen die eigene Plattform zur Verfügung, um darauf einen Gastartikel zu veröffentlichen. Hier hat man relativ wenig Einfluss, zwar kann man sich noch für oder gegen ein Thema entscheiden, aber den Inhalt behält sich der Anbieter vor. Gastartikel können durchaus lukrativ sein, da sie mehrere hundert Euro bringen können. Letztlich tut man sich damit aber keinen Gefallen und ein persönlicher Blog kann schwer darunter leiden. Die Leser sind nicht dumm und erkennen sehr schnell, dass es ein bezahlter Artikel ist. Betreibt man einen Blog als Geschäft und nicht auf die Person bezogen, ist das eine gute Form der Monetarisierung.     Monetarisierung der eigenen Person, Aufbau eines Geschäftes   Die bisher dargestellten Möglichkeiten beziehen sich unmittelbar auf den Blog bzw. die Webseite und ich sehe diese eher im Bereich passives Einkommen. Mit zunehmender Bekanntheit des Blogs und des Betreibers, können zusätzliche Einnahmenquellen aufgebaut werden, d. h. aber, man wechselt zu einem aktiven Einkommen. Der Blog war eher als Start zu sehen und das richtige Geld wird mit den daraus resultierenden Vorhaben erzeugt. Eine abschließende Aufzählung ist nicht möglich, diese sind je nach Themenschwerpunkt des Blogs mehr oder weniger sinnvoll und umsetzbar. Ein Beauty-Blog hat eine andere Zielgruppe als ein Finanz- oder ein Fitnessblog. Bekannte Blogger und Bloggerinnen werden zunehmend von der Industrie umworben und als Influencer bezeichnet.   Ich habe überlegt, ob ich die folgende Auflistung ausführlich beschreiben soll, aber das würde eine mehrteilige Artikelserie erfordern und das wiederum dem Ziel, (m)einen Finanzblog zu schreiben, nicht entsprechen.    Man kann heute eigentlich alles machen:   Beiträge, Kolumnen für andere Webseiten oder Zeitschriften schreiben. Ein Buch veröffentlichen. Seminare, Webinare anbieten. Persönliche Coachings. Kongresse veranstalten. You-Tube Videos erstellen. Instagram Account pushen. Eigene Produkte auf den Markt bringen.   Ich kenne einige Beispiele, die aus einem Blog heraus ein Geschäft aufgebaut haben.   Ein junge Frau hat angefangen einen Fitness- und Ernährungsblog zu schreiben. Dann kamen Fitness-Videos dazu und inzwischen eigene Nahrungsergänzungsmittel. Die Sportkleidung in ihren Videos ist natürlich gesponsert und mit einem Werbevertrag unterlegt. Dazu regelmäßig Fotos auf Instagram usw.     Fazit I Mit entsprechendem Einsatz, Glück und Ausdauer ist es möglich, aus einem Block heraus ein Geschäft aufzubauen. Das ist dann eine Selbständigkeit wie bei jedem anderen Betrieb. Man benötigt einen Steuerberater, muss ständig am Ball bleiben und seine eigene Person vermarkten. Es ist kein leichtes Geschäft, dass sich schnell ändern kann. Fußball kann fast jeder spielen, aber einen Vertrag bei einem Spitzenverein erlangen die Wenigsten. Genauso ist es schwer, beim Tennis unter die 100 Besten in der Weltrangliste aufzusteigen oder professioneller Pokerspieler zu werden. Die Konkurrenz schläft nicht.   Ein zufriedenstellendes Einkommen bei der richtigen Nische ist möglich und die Einnahmen langen dann aus, um ein gutes bis sehr gutes zu Leben zu führen. Mit ein bisschen Bloggen so nebenbei ist das aber nicht getan.   Fazit II Ich betreibe den Blog seit über vier Jahren und die Überlegung war ab und an da, aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Anfragen und Möglichkeiten hatte ich inzwischen einige. Aber letztlich habe ich mich dazu entschieden, den Blog als Hobby zu betreiben und mir kein Hamsterrad 2.0 aufzubauen. Vielleicht schreibe ich irgendwann ein Buch oder gebe Seminare bei der Volkshochschule. Hier steht dann der Spaß im Vordergrund und nicht die reine Absicht Gewinn zu erzielen.      Das Wichtigste zum Schluss: Reich durch Bloggen?   Wie stellen sich nun meine Einnahmen dar?   Durch die Werbeschaltflächen und Affiliate-Links mache ich einen Umsatz von ca. 1.500 € im Jahr. Ab einem gewissen Zeitpunkt sollte man einen Blog als Gewerbe anmelden. Daraus resultiert, dass auf den Gewinn (man hat auch Ausgaben) Steuern zu zahlen sind. Bei mir sind das geschätzt 30 % und nach Abzug aller Kosten habe ich etwa 80 € im Monat netto. Ich "arbeite" also für rd. 1 - 2 €/Stunde, deutlich unter dem gesetzlichen Mindestlohn.   Die Finanzblogger-Szene in Deutschland ist überschaubar, während in den USA viele Menschen auf Aktien setzen, gibt es in Deutschland vergleichsweise wenige Einzelaktionäre und daraus folgend ist der Personenkreis, die nach Finanzblogs Ausschau halten, eher als klein zu bezeichnen. Inzwischen ist ein zunehmendes Interesse an den eigenen Finanzen feststellbar und es finden jeden Monat neue Leser meinen Blog.   Langfristig setze ich darauf, das die Besucherzahlen auf meinem Blog weiterhin steigen und damit die Klicks auf die Werbeschaltflächen zunehmen.   Zu guter Letzt, ich hoffe, der Beitrag hat etwas Licht ins Dunkel gebracht, dass so ein Blog keine Geldmaschine ist und man locker nebenbei reich wird.  Falls Interesse daran besteht, werde ich künftig meine Monatsübersicht dahingehend erweitern, wie sich die Werbeinnahmen bzw. die Werbeklicks entwickelt haben.          Soll in die Monatsübersicht die Rubrik "Blogeinnahmen" aufgenommen werden? […]

  • Monatsübersicht Oktober 2018
    am 1. November 2018 um 16:08

      Sparquote und Cash Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat nichts zusätzlich gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf 485 € und der Verkauf von SIR brachte 2.475 €, somit nahm mein Investitionskapital um 3.960 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit 6.024 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um  2.064 € verringerte. Aktuell habe ich etwa 12.200 € zur Verfügung.     Dividenden  Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 485,59 €. Im Vergleich zum Oktober 2017 (338,68 €) ist das eine Steigerung um 146,91 € oder 43,38 %.   Die gesamten Dividendeneinnahmen 2018 liegen bei 4.555,74 €.   Die Zahlungen kamen von:    Altria Cardinal Health Cisco Coca-Cola Genuine Parts Gladstone Iron Mountain Lexington One Liberty Properties Patterson Realty Income Spirit Realty STAG Industrial WP Carey   83,63 € 29,11 € 30,44 € 39,57 € 38,38 € 18,92 € 36,34 € 44,53 € 40,52 € 33,68 €   8,93 € 35,37 €   9,90 €  36,27 €       Aktienkäufe Ich habe vier Käufe für  6.024,15 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 209.709,93 €.   Hinweis: Durch den Depotübertrag weicht die Summe von OnVista etwas von der tatsächlichen Investition ab, da die Gebühren nicht mitgerechnet wurden.   Die Nachkäufe im Einzelnen waren:       25 BAT                            (1.013,50 €)   50 EPR Properties         (2.992,58 €) - als Ersatz für SIR   33 Iron Mountain          (   962,13 €)   12 Texas Instruments   (1.055,94 €)   Verkauft habe ich 150 Select Income REIT (SIR) für 2.475,66 €. Insgesamt brachte mir diese Unternehmensbeteiligung einen Verlust von 454,83 €.   Depotentwicklung Das Depot ist mit 19.328 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat leicht verloren.       Planung nächstes Monat  Ich habe aktuell keine besondere Planung für den November. Nachkäufe werde ich voraussichtlich fünf Stück vornehmen.   Die Dividendeneinnahmen sollten etwa bei 450 € - 460 € liegen.   Was war sonst noch? Natürlich der Verkauf von SIR. Ansonsten verlief der Monat ziemlich unspektakulär.   Die Newsletter-Abonnenten haben fast die 500er Grenze erreicht.  Die Länge und der Inhalt scheinen bei meinen Lesern ganz gut anzukommen, da es bisher fast keine Abmeldungen gab und der Rücklauf positiv ausfällt. Sollte es Änderungswünsche geben, schreibt einfach eine Mail.   &nbs […]

  • Neu im Depot: EPR Properties
    am 20. Oktober 2018 um 8:40

    Nach dem Verkauf von Select Income REIT suchte ich eine Ersatzunternehmen und es sollte wieder ein REIT sein. Letztlich hatte ich drei REITs zur Auswahl, die ich für interessant halte. Digital Realty Trust (DLR) - ein Betreiber von Datencentern, Independence Realty Trust (IRT) mit mehr als 15.000 Wohnungen im Bestand und EPR Properties (EPR).   Ich entschied mich letztlich für EPR, da ich diese bereits im Autodepot habe und bisher gute Erfahrungen machen konnte.   Ich investierte rd. 3.000 €, da ich den gleichen Betrag wie in SIR und die anderen REITs haben wollte. Der Verkauf von SIR brachte rd. 2.500 € und ich legte noch 500 € frisches Kapital dazu. Ich konnte damit 50 Aktien erwerben.   EPR zahlt 4,32 $ Dividende im Jahr und bei meinem Kauf beläuft sich die Rendite auf 6,4 %. Auf das Monat gerechnet, erhöht sich mein Einkommen um rd. 11,50 € netto, wobei in diesem Fall die Zahlungen tatsächlich monatlich kommen.    EPR Properties   EPR ist ein amerikanischer REIT mit drei Geschäftsfeldern. Diese teilen sich in Entertainment (Unterhaltung), Recreation (Freizeit und Erholung) und Education (Erziehung und Ausbildung).   EPR wurde 1997 gegründet und hält rd. 400 Immobilien in 43 Staaten und Kanada. Das Portfolio besteht aus Megaplex Kinos, Golfplätzen, Ski-Gebieten, Bowling-Centern, Freizeitparks, Kindergärten, Schulen usw. Die Immobilien sind an über 250 verschiedene Mieter vermietet. Investiert wurden bisher rd. 6,7 Mrd. Dollar, wobei die Verschuldung mit 3 Mrd. Doller als moderat bezeichnet werden kann. Das jährliche Dividendenwachstum lag die letzten Jahre bei durchschnittlich 7 %, was für einen REIT beachtlich ist. Der REIT ist sehr vielfältig aufgestellt und die HP ist sehr gut aufgebaut. Hier findet man alle wesentlichen Informationen einfach und übersichtlich.   Stand 10/2018   Quelle: Investor Presentation 2/2018 […]

 

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